| DFM beim Netzwerk Fußballmuseen vorgestellt

Die Herbsttagung des Netzwerks Deutscher Fußballmuseen und Vereinsarchive.

Christian Schönhals aus der Presseabteilung (v.li.) und die beiden Kuratoren Julian Oppmann und Dr. Martin Wörner stellten die Hannover das Deutsche Fußballmuseum vor.

Seit April 2013 gibt es das Netzwerk der Deutschen Fußballmuseen und Vereinsarchive. Die Herbsttagung der Organisation fand in diesem Jahr am 14. Oktober in der HDI-Arena von Hannover statt. Mit dabei waren auch drei Vertreter des Deutschen Fußballmuseums (DFM), die den Teilnehmern den einzigartigen Ballfahrtsort vorstellten, der 2015 am Dortmunder Hauptbahnhof seine Türen öffnen wird.

Erst wurde den Verantwortlichen der Vereine für das Thema Traditionspflege das Ausstellungskonzept anhand eines Films nähergebracht, anschließend beantworteten die beiden Kuratoren Dr. Martin Wörner und Julian Oppmann sowie Christian Schönhals (Presse und Kommunikation) die zahlreichen Fragen der Teilnehmer. Sebastian Kurbach von Hannover 96, Gastgeber der Herbsttagung, war anschließend sehr angetan von den Ausführungen zum Deutschen Fußballmuseum. „Ich fand es sehr spannend, einen Statusbericht zum Fußballmuseum in Dortmund exklusiv zu erhalten.“

#bild#Neben der Präsentation des Museums in Dortmund stellte Kurbach selbst die Archivarbeit bei Hannover 96 vor, Elmar Kreuels und Ex-Spieler Herbert Laumen gingen hingegen auf die Ehemaligen-Betreuung bei Borussia Mönchengladbach ein, die vorbildlich für deutsche Profivereine ist. „Für die Borussia ist die Betreuung der ehemaligen Spieler sehr wichtig. So halten wir Kontakt, können uns bei den Ehemaligen bedanken und gewinnen zudem perfekte Markenbotschafter für den Verein“, verdeutlicht Kreuels.

Daran anknüpfend lautete das Thema der Podiumsdiskussion „Chancen und Möglichkeiten des Einsatzes von Ehemaligen im Profifußball“. Kreuels, Laumen, Kurbach sowie Martin Kind, Präsident von Hannover 96, und Dr. Martin L. Müller, Leiter Historisches Institut der Deutschen Bank AG, widmeten sich ausführlich diesem Aspekt der Vereinsarbeit. Dabei erwähnte Kind, dass er zu Beginn seiner Amtszeit bei den Niedersachsen diesem Thema wegen der dringenden Bewältigung sportlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen weniger Beachtung schenken konnte. Mittlerweile sei ihm die Traditionspflege für den "Markenkern Hannover 96" aber sehr wichtig.

Für die Vertreter des Deutschen Fußballmuseum wurde in Hannover erneut deutlich, wie professionell und strukturiert Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga, aber auch vermehrt in der 3. Liga und im Amateurfußball, sich mittlerweile der Traditionspflege widmen. Das Netzwerk wächst von Tagung zu Tagung, und die Clubs zeigen ein großes Interesse an dem entstehenden Museum in Dortmund. Dabei ist allen bewusst, dass sich Vereinsmuseen und ein nationales Ausstellungshaus perfekt ergänzen.

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