| Fußballmuseum auf Frankfurter Buchmesse

Frankfurter Buchmesse

Weltmeisterlicher Besuch: Nia Künzer zeigt sich sehr interessiert am Fußballmuseum.

Autor und Torjäger: Moritz Rinke (Mitte).

LITCAM-Direktorin Karin Plötz stellt ihr Projekt vor.

„Fußball trifft Kultur“ hieß das Motto im Saal „Europa“ in Halle 4.0 der Frankfurter Buchmesse, auf der die Stiftung DFB Fußballmuseum am Besucherwochenende den aktuellen Projektstand präsentierte.

#bild#Zahlreiche Interessierte und Neugierige informierten sich über Architektur und Ausstellungskonzeption des entstehenden Museums. Prominentester Gast am Samstag war Weltmeisterin Nia Künzer, die sich sogleich aufgeschlossen zeigte, Gesammeltes aus ihrer erfolgreichen Karriere als Leihgabe für die geplante Ausstellung zur Verfügung zu stellen.

Eine unterhaltsame Mischung aus Information, Diskussion und künstlerischem Auftritt bot am Sonntagmittag das von Knut Hartwig moderierte Gespräch mit dem Dramatiker und Romancier Moritz Rinke und Ausstellungskurator Julian Oppmann.

Rinke, der als einer der renommiertesten Theaterautoren seiner Generation gilt, ist zugleich ein kenntnisreicher und gewitzter Beobachter der Fußballszene sowie der herausragende Torjäger der „Autonama“, der Nationalmannschaft der Autoren. Auf humorvolle und hintergründige Art erzählte der im Künstlerdorf Worpswede in der Nähe von Bremen aufgewachsene Schriftsteller, wie der ehemalige Nationaltorhüter Dieter Burdenski Einfluss auf seine ersten Schritte im Fußball nahm und die Begeisterung seiner Tante für Günter Netzer ihn früh prägte.

#bild#Rinkes Einschätzungen zum Fußballgeschehen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sein Zusammentreffen mit Philipp Lahm anlässlich dessen Buchveröffentlichung und Auszüge aus seinen von der  Begegnung der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Bastian Schweinsteiger während der EM 2008 inspirierten fiktiven Liebesbriefen sorgten bei den Messebesuchern für kurzweilige Unterhaltung. Julian Oppmann schilderte wie das DFB-Fußballmuseum über die Sportgeschichte hinaus ein Lernort  mit gesellschaftlichen und kulturellen Aspekten werden kann und gab einen Einblick in die zuweilen skurrilen Erlebnisse bei seiner Recherchearbeit für die Ausstellung.

Am Ende des Gesprächs erging ein Dank an die Initiatorin des Bildungsprojekts für lernschwache Kinder „Fußball trifft Kultur“, Karin Plötz. Als Direktorin von LITCAM (Frankfurt Book Fair Literacy Campaign),  einer 2006 entstandenen Initiative der Frankfurter Buchmesse zur Alphabetisierung, Grund- und Medienbildung, agierte sie an diesem Wochenende auch als Gastgeberin der Stiftung DFB-Fußballmuseum.

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