| Libudas DFB-Pokal-Medaille kommt ins Fußballmuseum

Matthias Libuda übergibt Kurator Julian Oppmann die Medaille seines Vaters.

Schalke-Legende „Stan“ Libuda mit dem DFB-Pokal.

Das Deutsche Fußballmuseum wird die Medaille von Reinhard „Stan“ Libuda zeigen, die der legendäre Rechtsaußen vom FC Schalke 04 zum DFB-Pokalsieg 1972 erhalten hat. Libuda besiegte mit den Königsblauen im DFB-Pokalfinale den 1. FC Kaiserslautern mit 5:0 und nahm im ausverkauften Niedersachsenstadion vor 61.000 Zuschauern als Mannschaftskapitän den DFB-Pokal aus den Händen des damaligen Innenministers Hans-Dietrich Genscher entgegen.

 

#bild#Im ehemaligen Lotto- und Tabakgeschäft des 26-maligen Nationalspielers, der heute als kleiner Fanshop und Veranstaltungsort für die Anhänger des FC Schalke dient, übergab Matthias Libuda dem Deutschen Fußballmuseum die goldene Medaille. Der Sohn von „Stan“ will seinen Vater im Fußballbewusstsein der Fans halten: „Ich freue mich, dass die Medaille meines Vaters öffentlich zugänglich gemacht wird. Das ist doch schöner, als wenn sie bei mir zu Hause in der Vitrine liegt.“

Kurator Julian Oppmann von der DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum sagte nach der Übergabe an dem denkwürdigen Ort auf der Kurt-Schumacher-Straße, wo einst vor Libuda schon der frühere Schalker-Meisterspieler Ernst Kuzorra Zigarrenwaren verkauft hatte: „Für das Deutsche Fußballmuseum ist es eine große Ehre, die Erinnerung an Dribbelkönig Stan Libuda mit dieser Medaille lebendig zu halten.“

„Stan“ Libuda verkörperte in den 60er und 70er Jahren den klassischen Rechtsaußen. Er bestritt für Schalke 04 und Borussia Dortmund 289 Bundesligaspiele und gewann mit dem BVB 1966 den Europapokal der Pokalsieger. Libudas Medaille zum DFB-Pokalsieg von 1972 und weitere rund 1800 Exponate zur Geschichte des deutschen Fußballs werden ab diesem Sommer im Deutschen Fußballmuseum zu sehen sein.

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