| Lukas Podolski im Deutschen Fußballmuseum | Lukas Podolski im Fußballmuseum

Lukas Podolski schwelgt in Erinnerungen an die WM 2014.

Museumsdirektor Manuel Neukirchner (l.) und Lukas Podolski auf Kölner Spuren im Fußballmuseum.

Das Deutsche Fußballmuseum zeigt magische Momente aus Lukas Podolskis Nationalmannschaftskarriere.

Großer Bahnhof im Deutschen Fußballmuseum! Vor seinem 130. und letzten Einsatz für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Mittwoch (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) in Dortmund gegen England hat sich Lukas Podolski auch auf dem Podium noch einmal in Bestform präsentiert.| „Ich sehe das alles hier zum ersten Mal – super! Ich muss unbedingt noch mal wiederkommen!“

#bild#Bundestrainer Joachim Löw bedachte seine Nummer 10 bei der Pressekonferenz des DFB mit warmen Worten und das Versprechen auf die Kapitänsbinde. Besucher des Fußballmuseum dankten dem Weltmeister von 2014 per Videobotschaften. Vor dem offiziellen Teil hatte Lukas Podolski selbst die Ausstellung des Fußballmuseums besucht. Speziell für diese Woche haben die Ausstellungsmacher eine Hommage an seine einzigartige Karriere zusammengestellt. Poldis Fazit: „Ich sehe das alles hier zum ersten Mal – super! Ich muss unbedingt noch mal wiederkommen!“

Darüber hinaus sprach Lukas Podolski über...

... seinen Abschied aus dem DFB-Team: Über 13 Jahre hatte ich viele schöne und positive Momente. Es ist schon ein komisches Gefühl. Es beginnt heute mit der PK hier auf der Bühne und geht weiter mit dem Einzug in die Kabine. Es werden schöne und emotionale Momente sein. Ich freue mich, dass ich die Gelegenheit habe, mich zu verabschieden. Das bedeutet mir sehr, sehr viel.

... die Kapitänsrolle gegen England: Sensationell. Ich höre das auch zum ersten Mal, ich hatte bis jetzt keine Ahnung. Mehr geht nicht, als beim letzten Spiel als Kapitän aufzulaufen.

#bild#... seine Erinnerungen an 13 Jahre Nationalmannschaft: Es gibt nicht den einen Moment, den ich habe, von dem ich sage, das war das Highlight. Vielleicht die Heim-WM 2006, so was erlebt man sehr, sehr selten. Sonst gibt es eigentlich keinen Moment, den ich herauspicken möchte.

...die Zeit als Nationalspieler: Die Zeit verfliegt als Fußballer. Es ist immer nur Spiel, Koffer packen, Abreise. Man hat nur wenig Zeit, das alles zu verarbeiten. Es waren trotzdem schöne und geile 13 Jahre. Jeder hatte seinen Anteil: von Rudi Völler, der mich von der U 21 dazu geholt hat, über Jürgen Klinsmann bis zu Jogi Löw. Wenn man mit einem Trainer mehr als zehn Jahre zusammenarbeitet, entsteht etwas Spezielles, auch neben dem Platz. Er hat mir als Spieler viel beigebracht, aber auch abseits des Feldes.

... eine mögliche Rückkehr in den Kreis der Mannschaft: Ich habe noch ein paar Jahre Vereinsfußball vor mir. Danach habe ich bis jetzt keine Pläne. Es macht mir immer Spaß, mit Kindern zu arbeiten, ihnen etwas beizubringen - vielleicht ist das ein Gedanke.

... das, was er jungen Spielern mitgeben will: Sie sollen sich auf dem Platz selbst treu bleiben, so sollte jeder Jugendspieler damit umgehen. Ich musste viel mehr kämpfen, heute wird einem im Verein viel mehr abgenommen. Das macht es oft schwieriger. Trotz des Drucks sollte man den Spaß und die Freude am Leben und dem, was außerhalb des Platzes ist, nicht verlieren.

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