| „Stars der Bundesliga“ kommen ins Fußballmuseum|Bundesliga-Stars ins Fussballmuseum

Die größten Stars der Bundesliga

Am 26. September 2013 fand die Jury-Sitzung mit Rainer Holzschuh, Otto Rehhagel, Manuel Neukirchner, Jörg Jakob, Jupp Heynckes und Ottmar Hitzfeld statt.

In jeweils einer Vitrine werden die Bundesliga-Jahrzehnte im Deutschen Fußballmuseum vorgestellt.

Neben den vier Jury-Mitgliedern nahm auch Rainer Bonhof an der Präsentation des gemeinsamen Projektes vom Deutschen Fußballmuseum und dem kicker-Sportmagazin teil.

Rund 50 Medienvertreter waren bei dem Pressegespräch im Fußballmuseum zugegen.

Das Deutsche Fußballmuseum hat in Kooperation mit dem kicker-Sportmagazin „Die größten Stars der Bundesliga“ ermittelt. Angeführt von den Trainern Jupp Heynckes, Ottmar Hitzfeld und Otto Rehhagel stellte eine Fachjury fünfmal die „Elf des Jahrzehnts“ zusammen.|Das Deutsche Fussballmuseum hat in Kooperation mit dem kicker-Sportmagazin „Die größten Stars der Bundesliga“ ermittelt.

#bild#Herausgekommen sind die besten Bundesligaspieler von 1963 bis 2013. Diese fünf Mannschaften, die im Rahmen eines Pressegesprächs am 4. Mai in Dortmund vorgestellt worden sind, werden sowohl in der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum als auch in einem Sonderheft der kicker-Edition präsentiert.

Im September 2013 hatten sich die drei Fußballlehrer, die zusammen fünfmal den Europapokal, 13 Deutsche Meisterschaften und siebenmal den DFB-Pokal gewonnen haben, gemeinsam mit Manuel Neukirchner (Direktor des Fußballmuseums), Rainer Holzschuh und Jörg Jakob (Herausgeber und Chefredakteur des kicker-Sportmagazins) in einem Düsseldorfer Hotel getroffen. Einen Tag lang diskutierten sie auf der Grundlage von kicker-Noten, Berufungen in die Elf des Spieltags sowie den kicker-Ranglisten. Am Ende konnte sich die Fachjury jeweils auf elf Spieler einigen, die die fünf Bundesliga-Dekaden (1963-2013) maßgeblich geprägt haben. Insgesamt 53 Bundesliga-Größen – wobei Franz Beckenbauer und Gerd Müller jeweils in zwei Teams des Jahrzehnts auftauchen.

„Diese Spieler haben nicht nur die deutsche, sondern die Weltgeschichte des Fußballs maßgeblich geprägt. Und dass diese Persönlichkeiten auf diese Art im Deutschen Fußballmuseum gewürdigt werden, ist eine tolle Sache. Für mich ist das Museum ein Spiegel, in dem man mit der Vergangenheit, aber auch der Gegenwart konfrontiert wird. Man kann Spiele, aber auch Helden der eigenen Kindheit oder Jugend wieder aufleben lassen“, so Otto Rehhagel, der sich besonders darüber freut, dass es ehemalige Spieler von ihm wie Rudi Völler, Andreas Brehme oder auch Michael Ballack in die erlesene Auswahl geschafft haben.

#bild#Museumsdirektor Manuel Neukirchner war sehr angetan von der Jurysitzung. „Die drei Trainer waren top vorbereitet. Sie haben fundiert und ausgiebig über die Zusammenstellung der verschiedenen Teams beraten. Selbstverständlich durfte die eine oder andere Anekdote nicht fehlen, aber alles lief hochprofessionell ab. Dass wir das Ergebnis dieses Prozesses im Deutschen Fußballmuseum ausstellen können, macht uns stolz. 53 Stars der Bundesliga – ausgewählt von diesen drei Trainer-Legenden: Besser kann man 50 Jahre Bundesliga nicht zusammenfassen.“

Das sah auch Rainer Bonhof so, der in die Dekaden-Mannschaft von 1973-83 aufgenommen worden ist und die Ausgewogenheit der Jury-Entscheidung lobt. „Es ist schön zu sehen, dass beispielsweise im ersten Jahrzehnt neben den Künstlern Netzer und Overath mit Hacki Wimmer ein Mann auftaucht, der nie groß im Rampenlicht gestanden hat, aber aufgrund seiner Laufstärke, seiner Zweikampfstärke und seiner Einstellung für die Mannschaft unglaublich wichtig war. Zudem ist Hacki ein feiner Mensch, der sich diese Nominierung redlich verdient hat.“

„Als Manuel Neukirchner damals mit der Idee auf uns zukam, die besten Spieler aus fünf Jahrzehnten Bundesliga zu bestimmen, waren wir sofort dabei“, erinnerte sich kicker-Herausgeber Rainer Holzschuh. „Es waren lange und herzerfrischende Diskussionen. Natürlich gab es auch die eine oder andere Überraschung. Uli Hoeneß, Stan Libuda, Willi Schulz oder Mehmet Scholl sind beispielsweise gar nicht dabei. Aber wenn drei so große Trainer wie Hitzfeld, Heynckes und Rehhagel dahinterstecken, dann ist das Votum zu akzeptieren.“

#bild#Kicker-Chefredakteur Jörg Jakob ist der Auffassung, dass dieses Projekt, das die Grundlage für die Edition „Die größten Stars der Bundesliga“ ist, unbedingt realisiert werden musste. „Wir haben im Laufe der Recherche zu der Sonderpublikation wieder einmal feststellen dürfen, wie viele Geschichten und Anekdoten in den 50 Jahren Bundesliga stecken. An dieser Stelle möchte wir den vielen Spielern danken, die uns so bereitwillig Rede und Antwort gestanden haben. Dabei durften wir feststellen, dass manche Geschichten besser erst dann erzählt werden, wenn die Karriere vorbei ist.“

Die fünf Dekaden-Mannschaften bilden das Herzstück des Ausstellungsbereiches Bundesliga im Deutschen Fußballmuseum. Neben den elf Bundesliga-Heroen lassen verschiedene Exponate das jeweilige Jahrzehnt in einer Vitrine aufleben. Interessante, teilweise überraschende Geschichten und Statistiken sowie Filme runden das Paket ab. Der Museumsbesucher hat so die Möglichkeit, noch einmal in die 1960er, 1970er, 1980er, 1990er oder 2000er Jahre abzutauchen.

Die Dekaden-Mannschaften im Überblick

1963-73: Tilkowski - Vogts, Weber, Beckenbauer, Höttges - Wimmer, Netzer, Overath - Seeler, G. Müller, Heynckes

1973-83: Maier - Kaltz, Beckenbauer, Schwarzenbeck, Dietz - Bonhof, Magath, Breitner - Fischer, G. Müller, Rummenigge

1983-93: Schumacher - Jorginho, K.H. Förster, Augenthaler, Brehme - Littbarski, Buchwald, Matthäus, Häßler - Völler, K. Allofs

1993-2003: Kahn - Reuter, Sammer, Kohler, Lizarazu - Thon, Effenberg, Möller, Ballack - Kirsten, Elber

2003-13: Neuer - Lahm, Bordon, Lucio, Dede - Schweinsteiger, Kroos, Th. Müller - Robben, Klose, Ribery

Hier geht es zur Fotogalerie und hier zum #video:10965:Video# zur Jurysitzung sowie zum #video:10967:Video# zum Pressegespräch.

Teilen:
Diese Seite teilen
  • URL
Förderer
  • DEW21
  • wilo
  • Gelsenwasser
Deutsches Fußballmuseum © 2018