13.11.2015

Netzwerk der Fußballmuseen zu Gast in Dortmund

Das Netzwerk Deutscher Fußballmuseen und Vereinsarchive traf sich Anfang dieser Woche in Dortmund zu seiner Herbsttagung. Das Deutsche Fußballmuseum und das BORUSSEUM hatten gemeinsam in die Revier-Metropole eingeladen. An der zweitägigen Veranstaltung nahmen rund 40 Archiv- und Museumsvertreter aus 24 Vereinen der vier höchsten deutschen Ligen teil.

#bild#Bei einer Führung durch BORUSSEUM erhielten die Teilnehmer am ersten Tag einen persönlichen Einblick in die Arbeit des BVB-Museums und die Abläufe vor Ort. In einem Vortrag stellte die Leiterin des Evonik Industries Konzernarchivs, Dr. Andrea Hohmeyer, ihre Institution vor. Dabei verwies sie auf die Aktivitäten der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchive, die sich ähnlich wie das Netzwerk der Fußballmuseen für eine stärkere Beachtung historischer Fragestellungen in Unternehmen einsetzt. Am Nachmittag beschäftigten sich die Museumsvertreter mit strukturellen Fragen zur künftigen Ausrichtung des Netzwerkes. Am Abend bot eine Lesung in den Umkleidekabinen des BVB im Rahmen des Dortmunder LesArt.Festivals die Möglichkeit für einen geselligen Austausch unter den Teilnehmern.

Veranstaltungsort des zweiten Tages war das im Oktober eröffnete Deutsche Fußballmuseum. Museumsdirektor Manuel Neukirchner stellte in seiner Begrüßung die Entstehungsgeschichte, das Sammlungskonzept und die Ausstellung vor. Er bedankte sich bei den Vereinsvertretern für die gute fachliche Zusammenarbeit und ihre Unterstützung beim Sammlungsaufbau in den vergangenen Monaten und Jahren. Daraufhin besichtigten die Teilnehmer die erste Dauerausstellung zur Geschichte des deutschen Fußballs und zeigten sich in einer anschließenden Diskussionsrunde von der Realisierung im Museum äußerst angetan. Zum Abschluss der Tagung wurden kommende Aktivitäten des Netzwerkes miteinander abgestimmt.

#bild#Das Netzwerk Deutscher Fußballmuseen und Vereinsarchive ist ein Zusammenschluss haupt- und ehrenamtlicher Klubvertreter. In ihm sind derzeit rund 40 Vereine organisiert. Zu den Aufgaben des Netzwerkes gehören die fachliche Weiterbildung und der kollegiale Austausch unter den Mitgliedern. Ein weiteres Ziel ist es, die Arbeit der Vereinsmuseen insgesamt sichtbarer zu machen und damit die Bedeutung der Fußballgeschichte für die deutsche Öffentlichkeit zu stärken.

Das nächste Treffen des Netzwerks ist für das Frühjahr 2016 terminiert. Die Aktivitäten werden von einem Sprecherkreis koordiniert, dem momentan Freddy Fenkes (VfL Osnabrück), Sebastian Kurbach (Hannover 96), Fabian Raabe (FC Bayern München), Matthias Thoma (Eintracht Frankfurt) und Dr. Henry Wahlig (Deutsches Fußballmuseum/VfL Bochum 1848) angehören.

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