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      Udo Lattek

      *16. Januar 1935, Bosemb (Ostpreußen)
      †31. Januar 2015, Köln   
      Trainer

      Stationen als Trainer:

      1965–1970    Deutschland Jugend
      1965–1970    Deutschland-Nationalmannschaft (Assistenz)
      1970–1975    FC Bayern München
      1975–1979    Borussia Mönchengladbach
      1979–1981    Borussia Dortmund
      1981–1983    FC Barcelona
      1983–1987    FC Bayern München
      1991               1. FC Köln
      1992–1993    FC Schalke 04
      2000             Borussia Dortmund    

      Erfolge:

      Deutscher Meister: 1972, 1973, 1974,1976, 1977,
      1985, 1986, 1987
      Deutscher Pokalsieger: 1971, 1984, 1986
      Europapokalsieger der Landesmeister: 1974
      Europapokalsieger der Pokalsieger: 1982
      UEFA-Cup-Sieger: 1979

      Nationalmannschaft:

      Vize-Weltmeister (Co-Trainer): 1966

      Udo Lattek gehört zu den erfolgreichsten Vereinstrainern der Welt. Seine Karriere startete der studierte Gymnasiallehrer zunächst jedoch beim Deutschen Fußball-Bund. Fünf Jahre war er dort im Nachwuchsbereich tätig und fungierte darüber hinaus bei der A-Nationalmannschaft als Assistent von Helmut Schön. In dieser Funktion war der gebürtige Ostpreuße auch am Gewinn der Vize-Weltmeisterschaft 1966 in England beteiligt. Im Zuge seines Wechsels vom DFB zum FC Bayern im März 1970 lotste er mit Uli Hoeneß und Paul Breitner zwei der damals größten Talente nach München, was sich für den Verein als weitreichende Maßnahme erweisen sollte. Nach fünf Jahren und dem Gewinn des DFB-Pokals, von drei deutschen Meisterschaften sowie dem Triumph im Europapokal der Landesmeister setzte Lattek seine Titelsammlung bei Borussia Mönchengladbach fort, wo er 1976 und 1977 zwei Deutsche Meisterschaften in Folge und 1979 den Gewinn des UEFA-Cups feiern konnte.  Auch im Ausland erwies sich Lattek als Erfolgsgarant und gewann mit dem FC Barcelona 1982 den Europapokal der Pokalsieger. Nach seiner Rückkehr nach München prägte er noch einmal eine herausragende Ära und wurde mit den Bayern innerhalb von vier Jahren dreimal Meister und zweimal Pokalsieger. Nachdem er 1993 nach einem kurzen Engagement bei Schalke 04 eigentlich schon seinen Rückzug aus dem Fußballgeschäft bekannt gegeben hatte, wurde er nach sieben Jahren Pause noch einmal mit einer für ihn völlig neuen Mission beauftragt. Diesmal war der inzwischen 65-Jährige nicht als Meistermacher gefragt, sondern sollte den vom Abstieg bedrohten BVB 09 retten, was ihm in Zusammenarbeit mit dem damaligen Trainernovizen Matthias Sammer auch gelang und seinen Legendenstatus zusätzlich untermauerte.

      Die HALL OF FAME des deutschen Fußballs ist auf Initiative des Deutschen Fußballmuseums gegründet worden. Im November 2018 und Januar 2019 haben führende Sportjournalistinnen und Sportjournalisten die Gründungsmannschaften der Männer und Frauen gewählt. Die Jurymitglieder waren aufgerufen, ihre Spieler- und Trainerpersönlichkeiten des deutschen Männer- und Frauenfußballs zu berufen. Genannt werden durften Spielerinnen und Spieler, die für deutsche Auswahlmannschaften spielberechtigt waren und deren Karriereende mindestens fünf Jahre zurückliegt. Die HALL OF FAME würdigt die größten Legenden des deutschen Fußballs erstmals zentral an einem Ort. Sie ist Teil der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Am 1. April 2019 eröffnet, ist so eine dauerhafte Pilgerstätte für alle Fußballfans entstanden. Die Jury entscheidet im jährlichen Rhythmus über weitere Neuaufnahmen aus dem Männer- und Frauenfußball.

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