FußballGottVertrauen: Aktionen zum Kirchentag

Zum 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag werden vom 19. bis 23. Juni 2019 tausende Menschen in Dortmund erwartet. Mehr als 2000 Veranstaltungen erwarten die Besucherinnen und Besucher des Kirchentages. Als Erlebniswelt am Dortmunder Hauptbahnhof ist natürlich auch das Deutsche Fußballmuseum mit von der Partie. Das Motto FußballGottVertrauen soll die enge Verbindung zwischen Glaube und Mannschaftssport verdeutlichen.

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"Viele glauben an einen Fußballgott und das Thema Gottvertrauen spielt für viele Menschen eine wirklich essentielle Rolle", sagt Manuel Neukirchner, Direktor des Deutschen Fußballmuseums. Aus unserem Kettenwort FußballGottVertrauen ist unser Motto entstanden, unter dem wir alle Gäste des Kirchentags – und weit darüber hinaus auch alle anderen Menschen, die uns immer schon einmal besuchen wollten – aufs Herzlichste willkommen heißen.

Günstig wie nie: Gutscheinticket und Eintritt ins Fußballmuseum für nur 10 Euro

Von Donnerstag, 20. Juni, bis Sonntag, 23. Juni, kannst du die Erlebniswelt Deutsches Fußballmuseum zum absoluten Sonderpreis von nur 10 Euro erkunden. Erwachsene sparen somit sieben Euro verglichen mit dem Preis, der üblicherweise an der Tageskasse bezahlt werden müsste.

Und das Beste: Mit dem Gutscheinticket kannst du dir diesen Preis auch für die Zukunft sichern. Reguläre Eintrittskarten sind an einen fixen Besuchstag gebunden. Diese Festlegung ist beim Gutscheinticket nicht nötig. Daher ist das Gutscheinticket auch ein ideales Geschenk! Auch das Gutscheinticket kostet von Mittwoch, 19. Juni, bis Sonntag, 23. Juni, nur 10 Euro. Es ist drei Jahre gültig.

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Sonderöffnungszeiten zum Kirchentag

  • Mittwoch, 19. Juni 2019: Geschlossene Kirchentagsgesellschaft (Tagung).
  • Donnerstag, 20. Juni, bis Samstag, 22. Juni 2019: Das Deutsche Fußballmuseum hat von 10 bis 22 Uhr geöffnet.
  • Sonntag, 23. Juni 2019: Das Deutsche Fußballmuseum hat von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Kostenlose Sonderführungen um 11, 14 und 18 Uhr

Zufriedene Besucherinnen und Besucher weisen uns immer wieder darauf hin, wie schön die Führungen durch unsere Erlebniswelt sind. Zum Kirchentag bieten wir etwa einstündige Führungen zum Thema FußballGottVertrauen dreimal täglich um 11, 14 und 18 Uhr kostenlos an.

Fußball und Religion sind von Ritualen geprägt. Sie bieten emotionale Erlebnisse, die von „Mitgläubigen“ geteilt werden. Autorität und feste Regeln gehören dazu, ebenso Ideale und Tugenden. Symbole besitzen eine große Kraft, in Sportreportagen geht es häufig um Verehrung, Erlöser, um Idole und „Heilige“. Die Fans selbst verbreiten Slogans wie „Fußball ist meine Religion“ oder beten für ihren Verein.

Der Rundgang durchs Deutsche Fußballmuseum erfolgt zu den Themen Fußball, Glaube, Aberglaube und Vertrauen, aber auch zu Fußball/Religion und Ausgrenzung.

Kirchen-Informations-Zentrum KIZ und Foodmarket auf dem Museumsvorplatz

Auf dem Vorplatz vor der Erlebniswelt Deutsches Fußballmuseum richtet der Deutsche Evangelische Kirchentag sein Kirchen-Informations-Zentrum (KIZ) ein. Hier erhalten Besucherinnen und Besucher des Kirchentags Informationen rund um ihren Besuch und die vielen Veranstaltungen. Neben der zentralen Infostelle zum Evangelischen Kirchentag gibt es auch kulinarische Highlights.

Auf einem Foodmarket werden kulinarische Köstlichkeiten angeboten. Eine entspannte Atmosphäre mit Musik und Liegestühlen lädt auf dem Vorplatz zur Erholung ein und unser Bolzplatz kann wie immer gebührenfrei genutzt werden. Verschiedene Food-Trucks bieten täglich von 12 bis 21 Uhr Barista-Kaffee, Currywurst, Süßkartoffel-Fritten, Burger-Kreationen, Crêpe, Eis und Fassbier an. Am Sonntag bis 14 Uhr.

Stadion- und Kirchentagslieder in der Arena des Fußballmuseums

In Kooperation mit dem Zentrum Sport werden am Samstag, 22. Juni, um 20 Uhr Stadion- und Kirchentagslieder in der Arena des Deutschen Fußballmuseums erklingen. Es ist eine Veranstaltung in Anlehnung an das beliebte ANSTOSS-Event „Lieder aus der Kurve“, bei dem die Besucherinnen und Besucher Stadionlieder mitsingen können.

Die Band „The Mundorgel Project“ wird mit dem Publikum Stadion- und Kirchentagslieder von „You’ll never walk alone“ bis „Lobe den Herren“ anstimmen. "Es wird eine akustische Vereinigung der Welt der Gotteshäuser und der Stadien", wagt Museumsdirektor Manuel Neukirchner einen Ausblick und fügt hinzu: "Wo außer in Kirchen und Stadien wird heute noch laut miteinander gesungen?"

Hintergründe zu FußballGottVertrauen

Als dem FC Schalke 04 im Jahr 2001 in buchstäblich letzter Sekunde die schon sicher geglaubte Meisterschaft durch die Münchner Bayern noch entrissen wurde, trat ein verzweifelter Rudi Assauer vor die Presse und äußerte: „Ab heute glaube ich nicht mehr an den Fußballgott.“ Schalkes damaliger Manager fühlte sich von der höheren Macht derart im Stich gelassen, dass er fortan dessen Existenz leugnete.

Neben dem Fußballgott, dem die Schalker das Vertrauen entzogen, musste vor allem der Schiedsrichter Markus Merk als Sündenbock herhalten. Er hatte den Bayern kurz vor Ende ihrer Begegnung in Hamburg einen zweifelhaften Freistoß zugesprochen, der schließlich zum meisterschaftsentscheidenden Treffer führte. Jener Markus Merk also, der sich vor jeder Partie zu bekreuzigen pflegte. Wenn nicht der Fußballgott, hatte dann etwa vielleicht der liebe Gott seine Hände im Spiel? So, wie angeblich auch bei einem Treffer des Argentiniers Diego Armando Maradona gegen England im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko?

Die Fußballgeschichte steckt voller Begebenheiten und Rituale, bei denen die Grenzen zwischen göttlicher Fügung und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu verschwimmen scheinen. Gäste des Deutschen Fußballmuseums können während des 37. Evangelischen Kirchentages 2019 auf einem 60-minütigen thematischen Rundgang durch die Dauerausstellung die vielfältigen Bezüge zwischen Fußball, Religion, Glaube und Vertrauen entdecken. Welchen ambivalenten Einflüssen sich Fußballer zuweilen ausgesetzt sehen, rief einst schon der Hörfunkreporter Herbert Zimmermann bei seiner berühmten Reportage des WM-Endspiels von 1954 ins Mikrofon: „Turek, du bist ein Teufelskerl, Turek, du bist ein Fußballgott!

 

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