Einzigartige Architektur im Ruhrgebiet

      Als kontrastierender Solitär zum benachbarten Rundbau der Stadt- und Landesbibliothek prägt das Deutsche Fußballmuseum gemeinsam mit dem Industriedenkmal Dortmunder U und dem Konzerthaus die Dortmunder Kunst- und Kulturmeile in einer einzigartigen städtebaulichen Lage direkt am Hauptbahnhof.

      Drei wesentliche Elemente prägen dabei das architektonische Erscheinungsbild: Der schwebende Körper, der durchlaufende öffentliche Raum und das „Podium“. Letzteres ist vor allem für den Städtebau maßgebend und als einladende Geste zu verstehen. Das Plateau gleicht die unterschiedlichen Geländehöhen aus und ermöglicht einen schwellenlosen Zugang.

      Dass es sich um den Ort des beliebtesten deutschen Sports handelt, kommuniziert auch die Fassade des Neubaus. Das Thema Fußball wird über eine perforierte, LED-hinterleuchtete Leichtmetallfassade abgebildet: Die rechteckigen Stanzungen verdichten sich zum Motiv des klassischen Fußballs. Der Fassadenzwischenraum wird durch austauschbare Bannergrafiken bespielt. An der Stirnseite vervollständigt eine LED-Medienfassade die erlebnisorientierte Außenwirkung des Bauwerks.

      Die Form der Gebäudekubatur, eine aufgeständerte und keilförmig eingeschnittene Box, hat für Dortmund eine neue urbane Landmarke gesetzt: Das Museum präsentiert sich mit seinem verglasten Erd- und Untergeschoss, das den Stadtraum in sich aufzunehmen scheint, als öffentlicher Raum, über dem sich zwei Ausstellungsgeschosse erheben.

      Die offene Architektursprache und der hohe Grad an Flexibilität und Funktionalität für den Ausstellungsbereich sind bestimmende Wesensmerkmale für das Deutsche Fußballmuseum. Baukörper und Raumstruktur ermöglichen ein vielfältiges Museumserlebnis und zeugen von der Grundhaltung, dass Inhalt und Architektur eine Einheit bilden.

      Der Besucher betritt das Gebäude über den zum Vorplatz ausgerichteten Eingangsbereich, der im Inneren den Stadtraum als stützenfreie Raumfolge fortführt. Vorbei am Shop & Bistro und Ticketschalter und gelangt man vom Foyer aus über eine Rolltreppe in das obere Niveau, welches auf zwei Ebenen die Dauerausstellung aufnimmt. Die sogenannte „Arena“ im Untergeschoss dient für Wechselausstellungen und Veranstaltungen, entsprechend ist dort die Gastronomie angebunden.

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