Frauen schreiben Fußball-Geschichte

      5. April 2011 bis 21. August 2011

      Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete am 5. April 2011 im Foyer des Bundeskanzleramts in Berlin die von der DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum realisierte Ausstellung „Frauen schreiben Fußball-Geschichte“. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines Empfanges der Regierungschefin für die Frauen-Nationalmannschaft statt. 82 Tage vor dem Eröffnungsspiel der FIFA Frauen-WM 2011 in Deutschland stimmte die Schau auf das nächste große internationale Fußball-Großereignis in der Bundesrepublik ein.

      Der damalige DFB-Präsident Dr. Zwanziger sagte in seiner Begrüßungsrede: „Seit 1970 ist der Frauenfußball ein wichtiger Bestandteil im DFB. Die Frauen-Nationalmannschaft hat mit ihren Erfolgen hierzu einen ganz wichtigen Beitrag geleistet. Zu Recht genießt sie daher großes Ansehen und hohe Sympathiewerte in der Bevölkerung. Die WM 2011 im eigenen Land soll dieser guten Entwicklung noch mal einen positiven Schub geben. Freuen wir uns also auf dieses Ereignis, freuen wir uns auf ein großes Fußballfest. Die Ausstellung wird dabei ganz sicher einen Beitrag leisten für eine positive Einstimmung. In diesem Sinne wünsche ich allen Gästen und Besuchern des Bundeskanzleramtes interessante Impressionen beim Rundgang durch die Ausstellung."

      Bundeskanzlerin Merkel erklärte vor einem kleinen Kreis geladener Gäste aus Sport und Politik: „In diesem Sommer ist Deutschland Gastgeber der 6. FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft. Ich freue mich, anlässlich der Frauen-WM gemeinsam mit der Stiftung DFB-Fußballmuseum die Ausstellung `Frauen schreiben Fußball-Geschichte` im Bundeskanzleramt präsentieren zu können. Die kleine Zeitreise durch die Geschichte des Frauenfußballs verdeutlicht auf bemerkenswerte Weise, welche Höhen und Tiefen den großen Erfolgen des deutschen Frauenfußballs vorausgegangen sind. Allen Besucherinnen und Besuchern wünsche ich interessante Eindrücke und nicht zuletzt unserem Frauen-Team eine erfolgreiche Weltmeisterschaft 2011.“

      Für die Dauer von gut zwei Wochen waren im Foyer des Bundeskanzleramtes mehr als 40 originale Exponate sowie zahlreiche Bilddokumente zu sehen, die eindrucksvoll die Geschichte des Frauenfußballs im Spiegel des gesellschaftlichen Zeitgeistes dokumentieren. Dazu gehören die Anfänge zum Ende des 19. Jahrhunderts ebenso wie die großen Erfolge der Frauen-Nationalmannschaft ab 1989. Gezeigt wurden Objekte zur Entwicklung des Frauenfußballs wie Spielausrüstung aus den 1950er-Jahren, aber auch der WM-Endspielball von 2007 oder die Torwarthandschuhe von Silke Rottenberg aus dem EM-Finale 2005.

      Zudem öffnete die DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum die Schatzkammer des deutschen Fußballs: Medaillen, Pokale oder Plaketten veranschaulichten die bis dahin sieben EM-Erfolge der Frauen-Nationalmannschaft von 1989 bis 2009 und die WM-Siege 2003 und 2007. Eine große Panoramawand würdigte große Spielerinnen, die stellvertretend für die beeindruckende Entwicklung des deutschen Frauenfußballs stehen. Eine Film- und Hörstation dokumentierte den vorläufigen Höhepunkt der Erfolgsgeschichte des Frauenfußballs in Deutschland: Die Ausrichtung der FIFA Frauen-WM 2011.

      Zu den ersten Besuchern der Ausstellung zählten neben  Dr. Theo Zwanziger und OK-Präsidentin Steffi Jones auch der damalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und die damalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sowie die bis 2016 im Amt verbliebene Bundestrainerin Silvia Neid und die Frauen-Nationalmannschaft, welche Bundeskanzlerin Merkel im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung zu einem persönlichen Gesprächsaustausch einlud.

      Manuel Neukirchner, Geschäftsführer der DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum, sagte nach dem Ausstellungsrundgang : „Für unsere Stiftung ist es eine große Freude, rund vier  Jahre vor der geplanten Eröffnung unseres Museums in Dortmund mit einer Ausstellung im Bundeskanzleramt zum Frauenfußball auf sich aufmerksam zu machen. Wir haben bewusst eine klassische, informative Vermittlungsform gewählt, die dem Bundeskanzleramt angemessen ist. Wir wollen den Blick richten auf die wechselvolle Geschichte des Frauenfußballs sowie auf seine Bedeutung in Gegenwart und Zukunft.“

      Die Ausstellung „Frauen schreiben Fußballgeschichte“ konnte von angemeldeten Besuchergruppen des Bundeskanzleramtes gesehen werden und endete am „Tag der offenen Tür“ der Bundesregierung Ende August 20111, an dem die Schau auch für die Öffentlichkeit zugänglich war.

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