Fußballmuseum ruft HALL OF FAME ins Leben

Beste Spielerinnen und Spieler bilden die Gründungsmannschaften

Auf Initiative des Deutschen Fußballmuseums haben führende Sportjournalisten die Gründungsmannschaften der HALL OF FAME des deutschen Fußballs gewählt.  

Die Gründungself der Frauen                                                                                          Die Gründungself der Männer

Bei den Männern fiel das Votum der Jury auf: Sepp Maier (Tor), Franz Beckenbauer, Andreas Brehme, Paul Breitner (Abwehr), Fritz Walter, Lothar Matthäus, Matthias Sammer, Günter Netzer (Mittelfeld), Gerd Müller, Uwe Seeler, Helmut Rahn (Sturm). Bei den Trainern erhielt Sepp Herberger die meisten Stimmen.

Bei den Frauen wählte die Jury: Silke Rottenberg (Tor), Doris Fitschen, Steffi Jones, Nia Künzer (Abwehr), Silvia Neid, Bettina Wiegmann, Renate Lingor, Martina Voss-Tecklenburg (Mittelfeld), Birgit Prinz, Inka Grings und Heidi Mohr (Sturm). Bei den Trainern erhielt Tina Theune die meisten Stimmen.

„Endlich erhält der deutsche Fußball seine Ruhmeshalle. Die HALL OF FAME würdigt die größten Legenden erstmals zentral an einem Ort. So entsteht eine dauerhafte Pilgerstätte für alle Fußballfans“, sagt Manuel Neukirchner, Direktor des Deutschen Fußballmuseums.

Die HALL OF FAME wird im April 2019 als begehbarer Raum und neues Ausstellungshighlight im nationalen Fußballmuseum in Dortmund eröffnet.

Die 28 Jurymitglieder waren aufgerufen, ihre Gründungsmannschaften aus der gesamten Geschichte des deutschen Frauen- und Männerfußballs zu wählen. Genannt werden durften Spielerinnen und Spieler deutscher Herkunft, deren Karriereende mindestens fünf Jahre zurückliegt. Die Europameisterinnen von 2013, die Olympiasiegerinnen von 2016 oder die Weltmeister von 2014 standen in diesem Jahr also noch nicht zur Wahl.

„Wir haben in der Jury hart um jeden einzelnen Namen gerungen. Am Ende ist es gelungen, die herausragenden Spieler-Generationen in den jeweiligen Gründungsmannschaften zusammenzuführen“, sagt Manuel Neukirchner.

Die Ruhmeshalle wird Teil der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Die Jury entscheidet im jährlichen Rhythmus über weitere Neuaufnahmen aus dem Männer- und Frauenfußball.

Die Jury zur HALL OF FAME des deutschen Fußballs bilden:

Alexander Laux (Hamburger Abendblatt), Alfred Draxler (Bild), Anno Hecker (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Christian Hollmann (dpa), Christian Löer (Kölner Stadt-Anzeiger), Dirc Seemann (Sport1), Dirk Preiß (Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten), Erich Laaser (Verband Deutscher Sportjournalisten), Frederik Ahrens (Hamburger Morgenpost), Gernot Bauer (Eurosport), Gianni Costa (Rheinische Post), Jörg Jakob (kicker), Katrin Schulze (Der Tagesspiegel), Manfred Loppe (RTL), Manuel Neukirchner (Deutsches Fußballmuseum), Marco Fenske (RND), Mark Weishaupt (Saarbrücker Zeitung), Martin Volkmar (SPOX / DAZN Media), Peter Müller (Funke Sport), Philipp Köster (11Freunde), Pit Gottschalk (Sportjournalist), Ralph Durry (sid), Roman Steuer (Sky), Sabine Töpperwien (WDR-Hörfunk), Sascha Klaverkamp (Ruhr Nachrichten), Stefan Frommann (WELT/WELT am SONNTAG), Steffen Simon (WDR-Fernsehen), Thomas Fuhrmann (ZDF)

 

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