| DFB und Stadt Dortmund gründen Museumsgesellschaft

Partnerschaftlich: Dr. Theo Zwanziger (Dritter von links) und Dr. Reinhard Rauball (Dritter rechts) mit Ullrich Sierau und Manuel Neukirchner (von rechts) sowie Michael Keßeler und Dr. Gerhard Langemeyer (von links).

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Stadt Dortmund haben heute die Betreibergesellschaft des DFB-Fußballmuseums gegründet. Im Dortmunder Rathaus unterschrieben DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Dortmunds Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer den Gesellschafter- und Konsortialvertrag. Als Geschäftsführer der „Stiftung DFB Fußballmuseum gemeinnützige GmbH“ wurden Manuel Neukirchner und Michael Keßeler berufen.

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sagte nach der notariellen Beurkundung der Vertragswerke in Dortmund: „Jetzt kann die Arbeit beginnen. Ich bin davon überzeugt, dass der DFB, die DFL, das Land NRW und die Stadt Dortmund ein großes und einmaliges Projekt für den Fußball auf den Weg bringen werden. Die spannende Historie und die ganze Faszination dieser Sportart werden wir dauerhaft erlebnisorientiert erfahrbar machen. Mit dem DFB-Fußballmuseum wird der Fußball in Deutschland einen neuen wichtigen Bezugspunkt bekommen.“

Dortmunds Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer erklärte: „Für die Menschen in unserer sportbegeisterten Stadt und für die gesamte Region ist das DFB-Fußballmuseum eine tolle Sache. Die Metropole Ruhr hat eine stolze Fußballtradition. Da ist das Nationale Fußball-Museum genau an der richtigen Stelle. Jetzt krempeln wir die Ärmel hoch und packen an. Das "Fußball-Gefühl" der Metropole Ruhr werden wir auch den vielen Besucherinnen und Besuchern des neuen Museums vermitteln. Sie sind uns schon heute herzlich willkommen.“

Der DFB entsandte den bisherigen Geschäftsführer der DFB-Stiftung Sepp Herberger, Manuel Neukirchner, als Sprecher der Geschäftsführung in die Museums-Gesellschaft. Der 41-Jährige verantwortet die Ressorts Museologie, Kommunikation, Marketing und Verwaltung. Als Geschäftsführer für die Stadt Dortmund wurde Michael Keßeler aus dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt berufen. Dem 52-jährigen Diplom-Verwaltungswirt obliegen die Geschäftsbereiche Bauwesen und Projektförderung.

Die Stadt Dortmund hatte am 24. April auf dem Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes in Düsseldorf den Zuschlag als Museums-Standort erhalten. Entstehen soll das DFB-Fußballmuseum auf dem Areal südlich des Dortmunder Hauptbahnhofs neben der Stadt- und Landesbibliothek. Die Eröffnung ist für 2013 geplant. Die kulturhistorische Aufbereitung des Fußballs und Themenschwerpunkte zur Vielfalt des Fußballs sollen wie das aktuelle Fußballgeschehen in einer Dauer- und in Sonderausstellungen auf einer Fläche von 6000 Quadratmetern abgebildet werden. Geplant ist weiterhin eine „Hall of Fame“ sowie ein breit gefächerter Programm- und Veranstaltungsbereich. Das Investitionsvolumen für die Errichtung des DFB-Fußballmuseums wird sich mit der Eigenkapitalausstattung für die Betreibergesellschaft bis zur Museums-Eröffnung auf rund 30 Millionen Euro belaufen.

Der endgültige Name für das Museum sowie das Logo sollen im Rahmen eines Wettbewerbs noch ermittelt werden.

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