Die Bender-Zwillinge und Annike Krahn präsentieren ihre Medaillen.

      #medaillengipfel im Fußballmuseum

      Im Deutschen Fußballmuseum kam es am Donnerstag zu einem einzigartigen Medaillengipfel: Olympiasiegerin Annike Krahn sowie die Olympiazweiten Lars und Sven Bender präsentierten ihr Edelmetall von den Spielen in Rio de Janeiro. Über 300 Museumsgäste nutzten die Gelegenheit für Autogramme, Selfies und ihre Fragen an die „Stars zum Anfassen“. | Bender-Zwillinge und Annike Krahn präsentieren Edelmetall.

      Im Rahmen des Herbstferienprogramms des Deutschen Fußballmuseums wurden die Gold- und die Silbermedaillen der deutschen Olympiafußballerinnen und -fußballer erstmals gemeinsam der Öffentlichkeit gezeigt.

      Im Sommer hatte die Frauen-Nationalmannschaft in Brasilien zum ersten Mal die olympische Goldmedaille gewonnen. Annike Krahn avancierte nach dem WM-Gewinn 2007 und zwei EM-Titeln in den Jahren 2009 und 2013 damit zu einer der erfolgreichsten Fußballerinnen überhaupt. „Für mich gibt es kein Ranking der tollsten Erfolge. Jeder Titel steht für sich. Aber nach Bronze in Peking 2008 muss ich jetzt sagen, dass es noch mal ein ganz anderes Gefühl ist, wenn die Medaille die goldene Farbe trägt“. Nach dem Turnier und insgesamt 137 Länderspielen trat Annike Krahn aus der Nationalmannschaft zurück. Bei Bayer Leverkusen ist sie nach wie vor in der Frauen-Bundesliga aktiv.

      Lars und Sven Bender krönten in Rio ihre parallel verlaufenden Karrieren mit Olympia-Silber. Nachdem sich ihre Wege nach vielen gemeinsamen Jahren bei 1860 München getrennt hatten, kam es in der Olympia-Mannschaft zur Zusammenführung der Zwillinge. Sven spielt seit 2009 beim BVB, Bruder Lars steht in Diensten von Bayer Leverkusen.

      Lars Bender: „Wir waren unglaublich glücklich, als vor dem Turnier die Anfrage von Horst Hrubesch kam. Es stand für uns außer Frage, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. An einem Tag wie heute, wenn man die Medaille wieder in der Hand hält, kommt natürlich wieder einiges hoch. Das sind schöne Erinnerungen, von denen wir noch lange erzählen werden.“

      Sven Bender, der wegen einer Verletzung beim BVB zurzeit außer Gefecht gesetzt ist: „Es war ein geniales Erlebnis, um eine Medaille zu kämpfen und Silber zu gewinnen. Wir waren ja ein etwas zusammengewürfelter Haufen, von dem nicht so viel erwartet worden war. Der Trainer sagte dann nach den ersten Spielen zu uns: ‚Jungs, jetzt macht es auch keinen Sinn mehr, auszuscheiden.‘

      Der Besuch der Olympia-Stars endete mit einem Rundgang durch die Dauerausstellung des Deutschen Fußballmuseums.

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