In ihrem 800. Länderspiel trifft die deutsche Nationalelf am 26. März 2008 zum 50. Mal auf Lieblingsgegner Schweiz. Zugleich erinnert das Spiel in Basel an das erste Duell 100 Jahre zuvor, als das DFB-Team seine Premiere feiert. Eine der wichtigsten Begegnungen findet am 22.11.1950 vor 100.000 Zuschauern im Stuttgarter Neckarstadion statt.
Für das erste Nachkriegsländerspiel der Nationalmannschaft handelt sich der DFB zunächst immer wieder Absagen ein, da viele Länder Deutschland noch als Kriegstreiber ächten. Schließlich verhilft aus alter Verbundenheit die Schweiz den Deutschen zur Rückkehr auf die internationale Bühne, nachdem sie sich bereits zuvor bei der FIFA dafür eingesetzt hat, den DFB wieder in den Fußballweltverband aufzunehmen.
Somit beginnt nach genau achtjähriger Unterbrechung des Spielbetriebs eine neue Ära für die Nationalmannschaft. Mit dem Sieg durch ein Tor des Bremers Herbert Burdenski setzt die Elf von Sepp Herberger den ersten Meilenstein auf dem Weg zum WM-Titel vier Jahre später – in der Schweiz.
Auch nach dem Ersten Weltkrieg sind es die Eidgenossen, die als erster Gegner der Nationalelf die Hand reichen und sich für ein Freundschaftsspiel zur Verfügung stellen. Das erste Heimspiel im wiedervereinigten Deutschland trägt die Nationalelf 1990 ebenfalls gegen die Schweiz aus.