Hermann Gerland im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“
Darüber hinaus gewährt der „Tiger“, der viel lieber „Eiche“ genannt wird, im Gespräch mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig tiefe Einblicke in die Talentförderung des deutschen Fußballs – und zieht scherzhaft Bilanz: „Mit meinem komischen Humor habe ich mindestens 20 junge Männer zu Millionären und Multimillionären gemacht.“
Der langjährige Talent-Entdecker und -Entwickler des FC Bayern München verrät unter anderem, wie er den jungen Thomas Müller im letzten Moment vor einem Wechsel nach Hoffenheim bewahrte, wie er Philipp Lahm nach vielen vergeblichen Versuchen doch noch bei einem Bundesligisten unterbringen konnte und wann er Bastian Schweinsteiger zuletzt zusammengefaltet hat. Überraschungsgast Hannes Wolf, Direktor für Nachwuchs, Training und Entwicklung beim DFB, sagt über Gerland: „Hermann hat die ultimative Fähigkeit, die Dinge auf den Punkt zu bringen und zu priorisieren.“ Die neue Episode Wie war das damals? ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen abrufbar.
Hermann Gerland enthüllt darüber hinaus, was er Jupp Heynckes zu verdanken hat – und womit er den damaligen Bayern-Präsidenten Prof. Fritz Scherer gleich bei der ersten Begegnung schockte. Wie er später Louis van Gaal von seiner Arbeit überzeugte, wie Pep Guardiolas Erfolgsformel lautet – und welchen heißen Draht nur Carlo Ancelotti hat. Was Aleksandar Pavlović anfangs fehlte – und welche Umwege durch die Allianz Arena er für Bastian Schweinsteiger in Kauf genommen hat, um nach einem schlechten Spiel auf neuer Position nicht Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge begegnen zu müssen. Warum er für eine Eigentumswohnung in Berlin zwischenzeitlich als Trainer von München nach Nürnberg gewechselt ist – und wie er Heribert Bruchhagen nennt. Warum er wirklich nach insgesamt 25 Jahren beim FC Bayern aufgehört hat – und warum er nicht neidisch auf die heutige Spielergeneration ist.
Aber auch: Wie hoch sein höchstes Gehalt als Spieler beim VfL Bochum war – und warum er trotzdem nie gewechselt ist. Warum Borussia Dortmund für ihn in den Siebzigerjahren keine Option war – und wann genau er vom Stürmer zum Verteidiger wurde. Was es für einen Bochumer bedeutet, mit dem VfL nicht abzusteigen. Warum ausgerechnet Klaus Thies vom MSV Duisburg sein unangenehmster Gegenspieler war – und wer der beste Spieler von allen, mit denen er später als Trainer gearbeitet hat. Und nicht zuletzt: Was ihm seine Frau Gudrun heute zum Frühstück kredenzt – und was er nach dem Aufstehen als erstes macht.
Der Podcast „Wie war das damals?“ aus dem Deutschen Fußballmuseum erscheint monatlich; u.a. auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube:
Der nächste Termin bei „Wie war das damals?“:
- 27. August
Aufgezeichnet werden die Episoden im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Karten für das Live-Publikum gibt es rechtzeitig auf www.fussballmuseum.de/kulturprogramm

