Wunder von Bern

      Präsentierten zusammen den WM-Pokal von 1954 (v.li.): Museumsdirektor Manuel Neukirchner, Per Mertesacker, Horst Eckel sowie Musical-Produzent Michael Hildebrand.

      WM-Pokal von 1954 adelt DAS WUNDER VON BERN|54er Pokal adelt Musical

      Das Deutsche Fußballmuseum stellt für eine Sonderausstellung im Stage Theater in Hamburg den WM-Pokal von 1954 zur Verfügung. Geschäftsführer Manuel Neukirchner übergab das wertvolle Exponat am 12. Mai im Beisein der Weltmeister Horst Eckel und Per Mertesacker an die Musical-Betreiber.|Das Deutsche Fussballmuseum stellt für eine Sonderausstellung im Stage Theater in Hamburg den WM-Pokal von 1954 zur Verfügung.

      Sowohl Besucher des Musicals DAS WUNDER VON BERN als auch Passanten können nun bis zum 31. Juli 2015 im Theater-Foyer WM-Luft schnuppern und die Euphorie um den ersten WM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft nachempfinden. Anschließend wird der Pokal, den der DFB damals von der FIFA erhalten hat, in die Schatzkammer des Deutschen Fußballmuseums nach Dortmund überführt.

      #bild#Manuel Neukirchner sagt: „‚Das Wunder von Bern' und die Ereignisse rund um den ersten Titelgewinn der deutschen Nationalmannschaft sind wie im Stage Theater auch im Deutschen Fußballmuseum eine zentrale Inszenierung. Die Präsentation des WM-Pokals ist eine wunderbare Einstimmung auf unser Ausstellungserlebnis. Allerdings wird unser Haus kein reines Vitrinen-Museum sein. Die Besucher dürfen sich vielmehr in unserer emotionalen und multimedialen Erlebniswelt in Dortmund auf zahlreiche magische Momente des Fußballs freuen.“

      Mit einer Hommage an das „Wunder von Bern“, dem ersten WM-Gewinn der deutschen Nationalmannschaft, beginnt der Rundgang durch die Ausstellung des Deutschen Fußballmuseums. Im Zentrum leuchtet der Original-Endspielball von 1954. Die legendäre WM-Elf begrüßt die Besucher. Es beginnt eine emotionale Reise in die Vergangenheit. Von dort wird der Bogen gespannt zum jüngsten herausragenden Ereignis, dem WM-Sieg in Brasilien. Von Helmut Rahn zu Mario Götze. Oder von Horst Eckel zu Per Mertesacker.

      Zur Pokalübergabe reisten zwei echte WM-Helden nach Hamburg an. Horst Eckel, neben dem Kölner Hans Schäfer einzig noch lebender Weltmeister von 1954, und Arsenal-London-Profi Per Mertesacker, Protagonist des jüngsten WM-Sieges der deutschen Nationalmannschaft 2014 in Brasilien, sind privat befreundet und freuten sich über die Gelegenheit zum Wiedersehen. Eckel, dem Tränen in die Augen schossen, als der Pokal ins Foyer gebracht wurde, ist noch heute fasziniert vom WM-Triumph, der als „Wunder von Bern“ in die Fußballgeschichte eingegangen ist: „Man kann kaum in Worte fassen, was der WM-Sieg 1954 für eine Bedeutung hat. Wir als Mannschaft, genau wie die Deutschen im Allgemeinen, hatten wenig Selbstbewusstsein und sind als krasser Außenseiter in das Turnier. Umso schöner war am Ende der Sieg.“

      Für Per Mertesacker ist der WM-Titel 1954 der „Grundstein für alle anschließende Erfolgedes deutschen Fußballs. Deshalb habe ich sofort zugesagt, als man mich gefragt hat, ob ich heute dabei sein kann. Zumal es toll ist, dass solche Events mich wieder an den eigenen WM-Sieg von 2014 erinnern. Die Tage in Brasilien werden für mich unvergesslich bleiben.“

      Michael Hildebrandt, Produzent des WUNDER VON BERN, erklärt: „Wir fühlen uns sehr geehrt, den WM Pokal von 1954 zusammen mit zwei der bekanntesten Fußballgrößen Deutschlands im Theater ausstellen zu dürfen. Sie wissen, wie es sich anfühlt, eine Weltmeisterschaft zu gewinnen und die Siegestrophäe in den Händen zu halten. Mit dem Pokal ist das Theater um eine weitere und außergewöhnliche Attraktion reicher. Man kann die Atmosphäre von damals fast wieder aufleben spüren. Das ist ein ganz besonderer Moment für uns, denn der Pokal ist nicht nur der Lohn einer gewonnenen Weltmeisterschaft, sondern auch ein Symbol für ein Land, das seinen Mut wiedergefunden hat.“

      DAS WUNDER VON BERN erzählt eine bewegende Familiengeschichte vor dem Hintergrund der Fußballweltmeisterschaft 1954. Es geht um eine Familie, die sich findet, eine Mannschaft, die über sich hinauswächst, und einen kleinen Jungen mit großen Träumen.

      Hier geht es zu einer Bildergalerie zur Pokalübergabe und hier zum Video.

      Manuel Neukirchner und Horst Eckel stellten den Pokal in die Vitrine.

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