Online-Vortrag: Antisemitismus im Fußball

      Ob als Fangesang oder als körperlicher Angriff auf dem Platz: Auch im Fußball ist regelmäßig Antisemitismus zu beobachten. Micha Neumann spricht in diesem Vortrag über Erscheinungsformen des Antisemitismus auf dem Fußballplatz. Die Veranstaltung findet per Zoom statt.

      Im Rahmen der Fußballkulturtage NRW spricht Micha Neumann über Antisemitismus im Fußball. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung aber erforderlich.

      Ob als Fangesang oder körperlicher Angriff auf dem Platz: Auch im Fußball ist regelmäßig Antisemitismus zu beobachten. Antisemitische Beleidigungen werden genutzt, um gegnerische Fans oder Spieler abzuwerten – das sogenannten „U-Bahn-Lied“ haben viele Fans schon einmal gehört. Jüdische Makkabi-Vereine sind bei ihren Spielen mit offener Feindschaft konfrontiert. Zugleich finden sich aber auch subtilere Formen des Antisemitismus in den Stadien, die nicht immer als solche erkannt werden.
      In dem Vortrag soll anhand der spezifischen Funktionen des Antisemitismus deutlich gemacht werden, warum dieser mehr als nur ein Vorurteil ist und welche Anknüpfungspunkte sich im Fußball für antisemitische Haltungen ergeben. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie sich Antisemitismus im Fußball entwickelt hat und auf welche Weise er sich dort artikuliert. Anschließend kann gemeinsam über Gegenstrategien diskutiert werden.

      Referent: Micha Neumann ist Sozialpädagoge und arbeitet bei ADIRA, einer Beratungsstelle für Betroffene antisemitischer Diskriminierung.

      Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird die Veranstaltung als Zoom-Call durchgeführt. Eine vorherige Anmeldung ist nötig. Bitte schreiben Sie eine Mail an vermittlung@fussballmuseum.de.

      Eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußballmuseum im Rahmen der Fußballkulturtage NRW

      In Kooperation mit der Initiative "!Nie wieder. 17. Erinnerungstag im deutschen Fußball"

      Diese Veranstaltung war ursprünglich im Oktober 2020 vorgesehen und musste kurzfristig verschoben werden.

      Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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