Löw lobt das Fußballmuseum: "Eine besondere Atmosphäre"

      2018 hat er hier den WM-Kader bekanntgegeben, 2017 die Herberger-Sonderausstellung besucht und er war natürlich auch schon bei der Eröffnung im Jahr 2015 zugegen: Bundestrainer Joachim Löw. Er ist aber nicht nur besonderer Gast im Deutschen Fußballmuseums, sondern auch Leihgeber eines besonderen Exponats.

      „Das Fußballmuseum macht es jedem Fan möglich, die spannenden und emotionalen Momente deutscher Fußballgeschichte in einer ganz besonderen Atmosphäre zu erleben“, sagte Löw bei der Eröffnung des Hauses im Oktober 2015. Als er einige Zeit später die Sonderausstellung zu Ehren Sepp Herbergers besuchte, war das eine emotionale, eine tiefgreifende Begegnung des Weltmeistertrainers von 2014 mit der Geschichte des Weltmeistertrainers von 1954. Keine Frage: Herberger ist ein Vorbild für viele nachfolgende Generationen, aber Löw hatte schon damals längst seinen eigenen Weg gefunden. Sein Auftreten wurde seit der Übernahme des Amtes 2006  mit den Jahren immer selbstsicherer und souveräner.

      Bei aller fachlichen Kompetenz und Leidenschaft, die Löw dabei für den Fußball ausstrahlt, kommt eine weitere Eigenschaft immer zum Tragen: Sein stets gepflegter Stil. Der elegante blaue Pullover, den er bei vier siegreichen Spielen während der WM 2010 auftrug, ist in der Ausstellung des Deutschen Fußballmuseums ein ganz besonderes Exponat. Er erinnert an das insgesamt erfreuliche Abschneiden bei dem Turnier in Südafrika, als Löw mit seinem mit vielen jungen Hoffnungsträgern gespickten Team und mit erfrischendem Offensiv-Fußball auf Platz drei stürmte. Darüber hinaus steht er für Aberglaube-Rituale, die im Fußball und bei Sportlern im Allgemeinen häufig vorzufinden sind.

      Für Löw ist das Deutsche Fußballmuseum auch ein idealer Ort, um über die Lage der Nationalmannschaft zu sprechen. Ob bei der Bekanntgabe des WM-Kaders 2018 oder auch im Herbst 2019, als Deutschland in Dortmund zum Klassiker gegen Argentinien antrat und Löw hier zwei Pressekonferenzen abhielt. Bereits bei der Richtfest-Veranstaltung hatte der Bundestrainer dem Deutschen Fußballmuseum ein schönes Kompliment gemacht: Die Bilder und Impressionen der damals entstehenden Dauerausstellung wollte Löw in der Vorbereitungsphase auf die WM 2014 in Brasilien der Nationalmannschaft als „Motivationsspritze“ vorführen. Die hat bekanntermaßen hervorragend gewirkt…

      Mach es wie Jogi Löw und komm vorbei...

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