Hummels im DFM

      Mats Hummels besucht das Deutsche Fußballmuseum.

      Besuch vom Weltmeister

      Auch wenn seit dem Titelgewinn bereits 19 Monate vergangen sind, wird Mats Hummels noch heute auf der Straße als „Weltmeister“ angesprochen. „Daran merkt man den Stellenwert dieses Titels. Als Deutscher Meister oder Pokalsieger spricht mich niemand an“, so der 27-Jährige. „Dabei wirkt das Turnier in Brasilien schon so weit weg. Das Alltagsgeschäft holt einen schnell ein.“ Beim Besuch des Deutschen Fußballmuseums indes kommen die Erinnerungen bei Hummels wieder hoch.|Mats Hummels im DFM

       

      #bild#Zumal der 44-malige Nationalspieler die Dauerausstellung durch ein Exponat bereichert hat. Er stellte dem Fußballmuseum die WM-Medaille zur Verfügung, die im Bereich „Goldene Generation“ zu sehen ist. Bei der Leihgabe hatte der Innenverteidiger nicht nur die Museumsbesucher im Sinn, sondern auch die eigene Ordnung. „So weiß ich, wo sich die Medaille in fünf Jahren befindet. Wäre sie bei mir, könnte das wahrscheinlich schwierig werden“, schmunzelt Mats Hummels, der gerne an den Sommer 2014 zurückdenkt.

      Doch nicht nur die WM-Spiele selbst tauchen vor seinem geistigen Auge auf, vor allem die Erlebnisse mit der Mannschaft in der Vorbereitung und während des Turniers im WM-Quartier Campo Bahia sind hängen geblieben. Hummels: „Vom ersten Tag an haben sich alle in der Gruppe wohlgefühlt. Wir haben die richtige Mischung aus Konzentration und Lockerheit hinbekommen.“

      Kino-Show

      #bild#Diese besondere Atmosphäre habe auch geherrscht, als im Frühjahr 2015 die Dreharbeiten für die zentrale Kino-Show des Fußballmuseums in einem Frankfurt Hotel stattfanden. Der besondere Clou der Vorführung ist eine neuartige holografische Projektionstechnik, bei der die Nationalspieler als freigestellte, dreidimensionale Raumbilder erscheinen. Im Film erinnern sich die Spieler in kurzen szenischen Episoden an die Schlüsselmomente der WM in Brasilien und an die vorausgegangenen WM-Titelerfolge 1954, 1974 und 1990.

      „Normalerweise kann sich ein solcher Dreh recht lange hinziehen. Aber an dem Tag hat fast alles zügig geklappt“, erinnert sich Hummels, der in den meisten Szenen mit Thomas Müller vor der Kamera stand. „Thomas ist immer authentisch und gut gelaunt. Wir hatten unsere Einstellungen sehr schnell im Kasten.“

      Neben dem Kino und dem Inszenierungsbereich Goldene Generation ist Hummels beim Rundgang durch das Fußballmuseum auch von der Aktiv-Zone im Untergeschoss angetan. „Kann man hier einfach kicken?“, fragt der BVB-Profi, als er das Kunstrasen-Spielfeld erreicht. „Das ist ja genial. Wenn ich mit meinen Freunden das nächste Mal hier bin, können wir uns erst in den beiden Ausstellungsetagen anschauen, wie es richtig gemacht wird. Anschließend werden die mir hier wieder zeigen, wie man es nicht machen sollte“, feixt Hummels, der spätestens nach der Saison wiederkommen möchte.

      Dann vielleicht als Europameister? „Natürlich gehören wir als Weltmeister zum Favoritenkreis für das Turnier. Man muss jedoch abwarten, was personell noch passiert“, räumt Hummels angesichts der schweren Verletzungen von Jerome Boateng und Holger Badstuber ein. „Dass sie jetzt länger ausfallen, verbessert unsere Ausgangslage sicherlich nicht. Sollten wir jedoch im Turnierverlauf die Chance haben, den Titel zu gewinnen, werden wir alles dafür geben.“

      Welt- und Europameister

      Sollte es so kommen, müssen sich die Menschen auf der Straße umstellen. Dann wird die Anrede länger: „Welt- und Europameister!“

      Der Nationalspieler hat dem Museum seine WM-Medaille zur Verfügung gestellt.

      Hummels ist zudem Hauptdarsteller in der zentralen Kino-Show.

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