Courage-Tag setzt Zeichen für ein gemeinsames Miteinander

      Museum statt Schulbank hieß es am Mittwoch für mehr als 200 Schülerinnen und Schüler aus 23 Dortmunder Courage-Schulen als Gäste im Deutschen Fußballmuseum. Sie tauschten sich am Courage-Tag über ihre Aktivitäten gegen jede Form von Diskriminierung und für Demokratie im alltäglichen Schulleben aus.

      Nach einführenden Worten des Museumsdirektors Manuel Neukirchner erfuhren die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertretern von BODO, den Quartiersdemokraten, dem BVB sowie Fridays for Future, inwieweit sich die Gesprächsteilnehmer privat, aber auch beruflich gegen Rassismus und für ein gemeinsames Miteinander in Dortmund und in der Gesellschaft einsetzen.

      Dass der Fußball ohne Migration nicht denkbar wäre, veranschaulichte das Kölner Fanprojekt. Dabei wurden auch die Umstände von Flucht und die Bedingungen in den jeweiligen Herkunftsländern thematisiert.

      Daniel Schröder vom BVB-Lernzentrum zeigte in seinem Workshop diskriminierende Tendenzen in der Alltagssprache auf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verdeutlichten anhand eigener Erfahrungen verschiedene  Formen der Diskriminierung. Künstler Guido Wessel vermittelte auf kreative Art und Weise den engagierten Schülerinnen und Schülern, wie sie mit einfachen Mitteln wertvolle Botschaften in Bild und Text verarbeiten.

      Nach einem erkenntnisreichen Museumsschultag ging es für alle in die Dauerausstellung, die als außerschulischer Lernort  auf verschiedenen Themenfeldern ebenfalls einen Beitrag zur Bildung leistet. Zum Abschluss läutete ein gemeinsames Rudelsingen mit der Band „The Mundorgel Project“ den Nachhauseweg ein.

      Demokratische Werte vermitteln, soziale Verantwortung übernehmen und Zivilcourage in Projekten fördern, um Ideologien der Ungleichwertigkeit dauerhaft und wirksam entgegen zu wirken: An den Schulen im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“  wird tatkräftig gearbeitet. Die Lernenden engagieren sich in der Courage AG und stellen beispielsweise eine Ausstellung über die Verbrechen des NSU zusammen. Sie setzen sich mit Vorurteilen auseinander und schaffen Bewusstsein für einen respektvollen Umgang miteinander. Sie organisieren Vorträge, Theateraufführungen und Gespräche mit Zeitzeugen, um wichtige Kapitel deutscher Geschichte mit Leben zu füllen.            

      Wir bedanken uns bei den Förderern des Courage-Tages EVONIK und Borussia Dortmund und der Stadt Dortmund als Veranstalter.

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      Momentaufnahmen des Courage-Tages im Deutschen Fußballmuseum

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