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      Heidi Mohr

      Heidi Mohr
      29. Mai 1967, Weinheim († 7. Februar 2002)
      Sturm

      Stationen als Spielerin

      1986-1990 SV Laudenbach
      1990-1994 TuS Niederkirchen
      1994-1995 TuS Ahrbach
      1995-1999 TuS Niederkirchen
      1999-2000 1. FFC Frankfurt

      Erfolge:
      Deutsche Meisterin: 1993
      DFB-Pokalsiegerin: 2000

      Nationalmannschaft:
      104 Spiele (83 Tore)
      Vize-Weltmeisterin: 1995
      Europameisterin: 1989, 1991, 1995

      Ihre Bedeutung für den nationalen wie internationalen Frauenfußball verdeutlicht ihre Wahl im Jahr 1999 zu „Europas Fußballerin des Jahrhunderts“.

      Im Februar 2019 verstarb Heidi Mohr im Alter von 51 Jahren in Folge eines Krebsleidens. Die HALL OF FAME des deutschen Fußballs bewahrt ihr ein ehrendes Andenken. 
      Die Vollblutstürmerin aus Weinheim verschaffte sich im Zuge der ersten Erfolge der Frauen-Nationalmannschaft durch entscheidende Tore hohen Bekanntheitsgrad. So steuerte sie zum ersten EM-Triumph 1989 einen, zum zweiten kontinentalen Titelgewinn 1991 zwei Endspieltreffer bei. Im gleichen Jahr gelang ihr bei der WM in jedem Spiel ein Tor. 
      Auch auf Vereinsebene war sie zu jener Zeit an Treffsicherheit nicht zu überbieten. Dabei spielte die heimatverbundene Mohr über viele Jahre nicht bei den großen Clubs, sondern bot mit dem kleinen TuS Niederkirchen der scheinbar übermächtigen Konkurrenz die Stirn. Der 1993 im Endspiel gegen den TSV Siegen errungene Deutsche Meistertitel dank zweier Mohr-Tore war eine absolute Sensation. Neben ihrem famosen Torinstinkt bestach sie durch Schnelligkeit und Dribbelstärke sowie – bei aller individuellen Stärke – durch ihren ausgeprägten Teamgeist.

      Hall of Fame

      Die HALL OF FAME des deutschen Fußballs ist auf Initiative des Deutschen Fußballmuseums gegründet worden. Im November 2018 und Januar 2019 haben führende Sportjournalistinnen und Sportjournalisten die Gründungsmannschaften der Männer und Frauen gewählt. Die Jurymitglieder waren aufgerufen, ihre Spieler- und Trainerpersönlichkeiten des deutschen Männer- und Frauenfußballs zu berufen. Genannt werden durften Spielerinnen und Spieler, die für deutsche Auswahlmannschaften spielberechtigt waren und deren Karriereende mindestens fünf Jahre zurückliegt. Die HALL OF FAME würdigt die größten Legenden des deutschen Fußballs erstmals zentral an einem Ort. Sie ist Teil der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Am 1. April 2019 eröffnet, ist so eine dauerhafte Pilgerstätte für alle Fußballfans entstanden. Die Jury entscheidet im jährlichen Rhythmus über weitere Neuaufnahmen aus dem Männer- und Frauenfußball.

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