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      Nia Künzer

      Nia Künzer
      18. Januar 1980, Mochudi (Botswana)
      Abwehr

      Stationen als Spielerin:
      1997–2008 1. FFC Frankfurt

      Erfolge:
      Deutsche Meisterin: 1999, 2001, 2002, 2003, 2005, 2007, 2008
      DFB-Pokalsiegerin: 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2007, 2008
      UEFA Women’s Cup-Siegerin: 2002, 2006, 2008

      Nationalmannschaft:
      34 Spiele (2 Tore)
      Weltmeisterin: 2003

      Es ist einer der nachhaltigsten Momente in der deutschen Fußballgeschichte: Verlängerung im Finale der Frauen-WM 2003, Home Depot Center, Carson, USA – Deutschlands Mittelfeldregisseurin Renate Lingor schlägt in der 98. Minute beim Spielstand von 1:1 einen Freistoß in Schwedens Strafraum. Dort steigt Nia Künzer zum Kopfball hoch und wuchtet den Ball mit der Stirn ins gegnerische Tor. 2:1, Golden Goal, die Entscheidung! Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft erringt 21 Jahre nach ihrer Gründung zum ersten Mal den WM-Titel und die Torschützin macht sich mit ihrem Treffer, der später auch zum Tor des Jahres gewählt werden sollte, unsterblich.

      Nia Künzer auf dieses eine Tor zu reduzieren, würde ihrer erfolgreichen Karriere jedoch nicht gerecht. Bereits mit 17 Jahren debütierte sie in der Nationalmannschaft. In ihren zehn Jahren beim Spitzenclub 1. FFC Frankfurt war die torgefährliche Abwehrspielerin am Gewinn von sieben Deutschen Meisterschaften und ebenso vielen DFB-Pokalsiegen beteiligt – trotz schwerwiegender Rückschläge. Sie erlitt insgesamt vier Kreuzbandrisse, kämpfte sich immer wieder heran. Nach einigen Folge-Verletzungen musste sie 2008 gezwungenermaßen vom Leistungssport zurücktreten. Seither begleitet sie als Expertin für das Fernsehen mit hoher Fachkompetenz sowie einem souveränen wie sympathischen Auftreten die Entwicklung des Frauenfußballs, den sie maßgeblich mitgeprägt hat.

      Hall of Fame

      Die HALL OF FAME des deutschen Fußballs ist auf Initiative des Deutschen Fußballmuseums gegründet worden. Im November 2018 und Januar 2019 haben führende Sportjournalistinnen und Sportjournalisten die Gründungsmannschaften der Männer und Frauen gewählt. Die Jurymitglieder waren aufgerufen, ihre Spieler- und Trainerpersönlichkeiten des deutschen Männer- und Frauenfußballs zu berufen. Genannt werden durften Spielerinnen und Spieler, die für deutsche Auswahlmannschaften spielberechtigt waren und deren Karriereende mindestens fünf Jahre zurückliegt. Die HALL OF FAME würdigt die größten Legenden des deutschen Fußballs erstmals zentral an einem Ort. Sie ist Teil der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Am 1. April 2019 eröffnet, ist so eine dauerhafte Pilgerstätte für alle Fußballfans entstanden. Die Jury entscheidet im jährlichen Rhythmus über weitere Neuaufnahmen aus dem Männer- und Frauenfußball.

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